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Gericht stoppt Vergabe der Vizepräsidentenstelle im RP Kassel

Prozesse Gericht stoppt Vergabe der Vizepräsidentenstelle im RP Kassel

Das Verwaltungsgericht Kassel hat die Vergabe der Vizepräsidentenstelle am Regierungspräsidium Kassel (RP) gestoppt. Die Stelle darf vorerst nicht besetzt werden, wie aus einer Entscheidung des Gerichts hervorgeht.

Kassel. Die Entscheidung erging bereits am 2. Oktober, wurde aber erst am Montag veröffentlicht.

Auf die Stelle hatten sich zwei Kandidaten beworben: ein langjähriger RP-Mitarbeiter sowie ein hessischer Richter. Als der RP-Mitarbeiter, der Abteilungsleiter für das Gebiet erneuerbaren Energien, das Rennen gemacht hatte, rief der Richter das Gericht an - und das gab ihm recht. Die Ausschreibung sei so auf den Mitarbeiter des RP zugeschnitten gewesen, dass andere Mitbewerber kaum Chancen hatten. Es fehle beispielsweise eine Begründung dafür, warum ausgerechnet der Vizepräsident über Spezialkenntnisse auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien verfügen solle.

Das RP muss nun neu über die Auswahl eines Bewerbers entscheiden. Gegen den Beschluss hat das Land Hessen bereits Beschwerde beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof eingelegt.

dpa

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