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Gericht prüft Rolle von Verfassungsschützer bei NSU-Mord in Kassel

Prozesse Gericht prüft Rolle von Verfassungsschützer bei NSU-Mord in Kassel

Im NSU-Prozess will das Gericht in dieser Woche die rätselhafte Rolle eines Verfassungsschützers beim Mord an Halit Yozgat 2006 in Kassel weiter aufklären. Am morgigen Dienstag (9.30 Uhr) sollen unter anderem zwei Mitarbeiter des hessischen Landesamts für Verfassungsschutz als Zeugen gehört werden.

München/Kassel. Am Mittwoch ist die Vernehmung des früheren Verfassungsschutz-Direktors Lutz Irrgang geplant.

Anschließend soll auch Andreas T. erneut vor dem Oberlandesgericht München aussagen, der beim Mord an Yozgat im hinteren Raum von dessen Internetcafé saß. Die Anwesenheit des Verfassungsschützers hatte für Spekulationen gesorgt, zumal er sich nach der Tat nicht als Zeuge gemeldet hatte. Ermittlungen gegen ihn wurden eingestellt; die Bundesanwaltschaft geht nicht davon aus, dass er mit dem Mord etwas zu tun hatte. In seinen bisherigen Vernehmungen hatte T. stets behauptet, er habe von der Tat nichts mitbekommen.

dpa

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