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Gemeinde-Fusion in Mittelhessen gescheitert

Wahlen Gemeinde-Fusion in Mittelhessen gescheitert

Die Fusion der beiden Gemeinden Steffenberg und Angelburg in Mittelhessen ist gescheitert. Bei dem Bürgerentscheid am Sonntag kam die nötige Mehrheit nur in Angelburg zustande, wie Vertreter der Gemeinden am Abend bestätigten.

/Steffenberg. In Angelburg stimmten 796 Wahlberechtigten für einen Zusammenschluss und 745 dagegen. Wahlberechtigt waren rund 2800 Bürger, von denen sich knapp 55 Prozent beteiligten. In Steffenberg stimmten 869 für Nein und nur 780 Wähler für ein Ja. Rund 50 Prozent der etwa 3200 Wahlberechtigten beteiligten sich. Für eine Fusion hätten beide Gemeinden zustimmen müssen.

Zwar erfüllten beide Gemeinden ein nötiges Quorum von mindestens 25 Prozent Zustimmung unter den Wahlberechtigten, allerdings hätten die Ja-Stimmen in Steffenberg auch die Mehrheit ausmachen müssen.

Von einem Zusammenschluss hatten sich beide Bürgermeister Kosteneinsparungen, finanzielle Verbesserungen sowie mehr Spezialisierung innerhalb der Verwaltung versprochen. Angelburgs Bürgermeister Thomas Beck (SPD) sagte nach der Abstimmung: "Enttäuschung macht sich schon breit." Doch das Ergebnis müsse man respektieren. Die Entscheidung sei nun mindestens drei Jahre gültig.

dpa

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