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Geldkarte für Flüchtlinge: Hessen wartet noch ab

Migration Geldkarte für Flüchtlinge: Hessen wartet noch ab

In Hessen ist derzeit keine Geldkarte für Flüchtlinge geplant, mit der die Auszahlung von Bargeld weiter reduziert werden könnte. Es seien noch nicht alle technischen Voraussetzungen für den landesweiten Einsatz gegeben, erklärte eine Sprecherin des Sozialministeriums in Wiesbaden.

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Hessen plant derzeit keine Geldkarte für Flüchtlinge.

Quelle: D. Bockwoldt/Archiv

Wiesbaden. Baden-Württemberg will die im Asylpaket I vorgegebene Umstellung von Geld- auf Sachleistungen für Flüchtlinge mit einer Geldkarte realisieren. So soll der Anreiz entfallen, wegen Bargelds nach Deutschland zu fliehen.

Zunächst sollen die ersten Erfahrungen aus Baden-Württemberg abgewartet werden, teilte das Sozialministerium mit. In den hessischen Landeseinrichtungen würden derzeit die Auswirkungen des neuen Asylbewerberleistungsgesetzes mit Blick auf die Relation Taschengeld versus Sachleistungen geprüft. Mit dem Gesetz wurde ein Bund-Länder-Kompromiss umgesetzt. In Erstaufnahmeeinrichtungen sollen demnach Bargeldzahlungen so weit wie möglich durch Sachleistungen ersetzt werden.

dpa

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