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Gedenkstätte an Juden-Deportation soll Mitte nächsten Jahres öffnen

Kommunen Gedenkstätte an Juden-Deportation soll Mitte nächsten Jahres öffnen

Die Erinnerungsstätte an die Deportation von mehr als 10 000 Frankfurter Juden soll Mitte nächsten Jahres eröffnet werden. Am Donnerstag stellten die Stadt Frankfurt und die Europäische Zentralbank (EZB) den bereits sanierten Keller in der ehemaligen Großmarkthalle vor.

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Erinnerungsstätte zur Juden-Deportation in EZB.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main. Dort versammelten die Nationalsozialisten ab 1941 jüdische Frankfurter, um sie in Konzentrationslager oder Ghettos zu bringen.

Bis zur Eröffnung sollen noch das Stellwerk mit Fußgängersteg und der Fußweg von der Sonnemannstraße zum Gleisfeld fertiggestellt werden. Dieser Teil ist im Gegensatz zum Keller, der sich auf EZB-Gelände befindet, ohne Führung zugänglich. Rund 8,4 Millionen Euro kostet der Bau der vom Architekturbüro KatzKaiser konzipierten Stätte. Die Kosten für den am Dienstag vorgestellten Teilbereich belaufen sich auf 4,8 Millionen Euro. Die EZB übernimmt davon eine Million Euro, den Rest der Kosten trägt die Stadt Frankfurt.

dpa

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