Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
G8/G9: Opposition macht Regierung für "Mobbing" verantwortlich

Landtag G8/G9: Opposition macht Regierung für "Mobbing" verantwortlich

Im Streit um die Wahlfreiheit bei G8/G9 hat die Opposition die Regierung für "Mobbing" an Hessens Gymnasien verantwortlich gemacht. "Sie haben den Karren an die Wand gefahren", warf der SPD-Abgeordnete Christoph Degen am Donnerstag im Landtag in Wiesbaden der Regierung vor.

Voriger Artikel
Stichwahl um Bürgermeisteramt in Steinau an der Straße
Nächster Artikel
Hessische Kommunen sollen in Energiewende aktiv werden

Christoph Degen kritisiert die Landesregierung.

Quelle: Friedemann Kohler/Archiv

Wiesbaden. Schwarz-Grün hat das Recht zur Rückkehr zur neunjährigen Gymnasialzeit auf die laufenden fünften, sechsten und siebten Klassen erweitert. Allerdings müssen dem alle Eltern zustimmen. Dies hat nach Presseberichten an einzelnen Schulen zu Mobbingvorwürfen von Eltern geführt, die bei G8 bleiben wollen.

Als Lösung schlug die SPD vor, nach dem Vorbild Niedersachsens ganz zu G9 zurückzukehren. Die FDP hielt Schwarz-Grün vor, mit der erweiterten Wahlfreiheit statt Schulfrieden nur "Unfrieden" geschaffen zu haben. Kultusminister Ralph Alexander Lorz (CDU) sagte, nicht rückkehrwillige Eltern müssten einen rechtlichen Vertrauensschutz haben. Eine andere Möglichkeit als die Einstimmigkeit zur G-9-Rückkehr gebe es nicht.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr