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Fuldaer Bischof Algermissen sieht Kirche im Wandel

Kirche Fuldaer Bischof Algermissen sieht Kirche im Wandel

Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen sieht die katholische Kirche im Wandel. "Als Kirche stehen wir an einem Punkt, wo wir spüren: Es wird nicht einfach alles so weitergehen können, wie wir es gewohnt sind", sagte der Oberhirte am Sonntag in seiner Pfingstpredigt im Dom zu Fulda laut vorab veröffentlichtem Redemanuskript.

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Der Fuldaer Bischof, Heinz Josef Algermissen.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Fulda. Der Kirche und allen, die zu ihr gehören, werde tiefgreifende Veränderung und "eine gründliche Reinigung" zugemutet.

In dieser Phase der Verunsicherung zögen sich die einen in Mutlosigkeit und Resignation zurück. Andere versuchten, unter allen Umständen, das Bisherige festzuhalten oder stürzten sich in atemloses Schaffen, befand Algermissen. Aber nicht blinde, atemlose Hektik für das Reich Gottes sei angesagt, sondern das Eingeständnis der Schwäche und Armut wirke öffnend. Der Bischof betonte: Christen seien nicht Nachlassverwalter der Vergangenheit, sondern Wegbereiter der Zukunft.

Algermissen sagte, es lohne sich an Konzepten und Strukturen der Kirche zu arbeiten und immer neue Aufgaben festzulegen. Jeder Christ müsse sich aber auch fragen, was er selbst tun könne, damit seine Gemeinde lebendig bleibe - auch wenn vielleicht auf Dauer kein Priester mehr am Ort wohne.

dpa

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