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Fuldaer Bischof Algermissen kritisiert aktive Sterbehilfe

Kirche Fuldaer Bischof Algermissen kritisiert aktive Sterbehilfe

Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen hat in seiner Osterpredigt die aktive Sterbehilfe verurteilt. Anders als der Begriff nahelege, gehe es nicht darum, Menschen beim Sterben zu helfen, sondern ihren Tod herbeizuführen.

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Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Fulda. Für Menschen, die von Ostern geprägt seien, könne "aktive Sterbehilfe" keine Lösung sein, sondern allein "konsequenter Lebensschutz und intensivste Sterbebegleitung, medizinischer, pflegerischer und seelsorglicher Beistand auf dem allerletzten Weg", sagte Algermissen am Ostersonntag laut einer Mitteilung bei einem Gottesdienst im Dom.

"Wer an die Auferstehung und österliche Perspektive seines Lebens glaubt, der muss sich in einer Gesellschaft bewähren und profilieren, die sich immer weiter von christlichen Grundsätzen entfernt", sagte Algermissen. Der Fuldaer Oberhirte befand zudem: "Ohne den Gekreuzigten und Auferstandenen gliche unser Dasein einer Sehnsucht ohne Erfüllung, einer Frage ohne Antwort, einem Weg ohne Ziel, einem Gefängnis ohne Tür."

dpa

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