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Für Strafanzeige gegen Hahn-Käufer fehlen noch Informationen

Luftverkehr Für Strafanzeige gegen Hahn-Käufer fehlen noch Informationen

Die Angst vor einer Pleite des Airports Hahn geht um. Die Unterstützer des krisengeplagten Flughafens rufen daher zu einer Kundgebung auf. Nicht alle sind aber begeistert, dass dazu auch Innenminister Lewentz kommen will.

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Eine Flugzeugtreppe steht auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Hahn. Das rheinland-pfälzische Innenministerium muss nachliefern: Nach dem geplatzten Verkauf des Hunsrück-Flughafens Hahn fehlen bei seiner Strafanzeige gegen den Käufer noch Informationen. Die Staatsanwaltschaft Koblenz teilte am Freitag mit: "Die bisher vorliegenden Informationen erlauben noch keine abschließende Bewertung des Anfangsverdachts einer Straftat." Dem Ministerium sei daher "Gelegenheit zur Ergänzung der Strafanzeige gegeben worden".

Die rheinland-pfälzische Landesregierung wirft dem dubiosen Investor Shanghai Yiqian Trading (SYT) Fälschung eines Bankbelegs und arglistige Täuschung vor. Den Vertrag hat sie angefochten, um nun wieder mit zwei unterlegenen und mit neuen Bietern zu verhandeln.

Der Koblenzer Generalstaatsanwalt Jürgen Brauer hatte kürzlich mit Blick auf den SYT-Sitz in Shanghai bei einem entsprechenden Prüfergebnis der Anzeige gesagt: "Denkbar wäre ein Rechtshilfeverfahren." Ermittlungen in China dürften schwieriger werden als nur in Deutschland. Zur Dauer lasse sich nichts sagen.

Der hoch defizitäre Flughafen Hahn gehört bisher größtenteils dem Land Rheinland-Pfalz und zum kleinen Teil Hessen. Wird nicht bald ein seriöser Käufer gefunden, droht ihm die Insolvenz. An diesem Samstag (23. Juli) ist vor Ort eine Kundgebung zum Erhalt des Hahns geplant.

dpa

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