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Friedensforscher kritisiert Gauck-Äußerungen zu Militäreinsätzen

Bundespräsident Friedensforscher kritisiert Gauck-Äußerungen zu Militäreinsätzen

Der Leiter der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Harald Müller, hat jüngste Äußerungen des Bundespräsidenten Joachim Gauck zu Bundeswehreinsätzen im Ausland kritisiert.

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Gaucks Äußerungen treffen nicht überall auf Verständnis.

Quelle: M. Gambarini

Frankfurt. "Es kann doch wohl nicht sein, dass die 17 Einsätze der Bundeswehr, seit das in den frühen 90er Jahren begonnen hat, spurlos an ihm vorüber gegangen sind", sagte Müller in einem Gespräch mit dem Deutschlandradio Kultur, das am Samstag gesendet werden soll. Umfragen würden zeigen, dass die deutsche Öffentlichkeit häufige Einsätze der Bundeswehr äußerst skeptisch sehe.

Statt deutsche Auslandseinsätze zu unterstützen, sei eine kritische Betrachtung der deutschen Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien und Katar angebracht, sagte Müller. Gauck hatte am Wochenende bekräftigt, dass er Deutschland bei der Übernahme von mehr internationaler Verantwortung in der Pflicht sehe, notfalls auch militärische Mittel einzusetzen.

dpa

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