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Fraport sieht Trend zu leiseren und größeren Maschinen

Luftverkehr Fraport sieht Trend zu leiseren und größeren Maschinen

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport sieht einen Trend zu deutlich leiseren, aber auch größeren Flugzeugen mit höherer Auslastung. Von 1991 bis 2012 sei die Zahl der Passagiere in Frankfurt um 158 Prozent gestiegen, die der Flugbewegungen lediglich um 63 Prozent, sagte Fraport-Experte Lars Mosdorf am Donnerstag in Frankfurt.

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Größere und leisere Maschinen liegen im Trend.

Quelle: F.Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. Um wirtschaftliche Anreize für leisere Flugzeuge zu geben, staffelt Fraport seine sogenannten Lärmentgelte: Je lauter die Maschine, desto teurer wird es. Das könne im Jahr mehrere Hunderttausend Euro ausmachen, sagte Mosdorf. So koste einmal Landen und Starten für einen relativ alten Jumbo-Jet rund 2000 Euro, für einen modernen Riesen-Airbus A 380 rund 1000 Euro.

Von den rund 700 Millionen Euro, die Fraport 2013 insgesamt an Flughafenentgelten kassierte, waren nach Darstellung des Unternehmens 14 Prozent Lärmentgelte. Ob der Anteil gesteigert werden kann, sei derzeit nicht klar. Die Festlegung der Flughafenentgelte - neben Lärmentgelten sind das Beträge für Sicherheit, Terminals und Start- und Landebahnen - für 2016 stehe noch bevor. Dazu trage Fraport seine Vorstellungen den Fluggesellschaften vor, stelle dann einen Antrag beim Wirtschaftsministerium, das nach Prüfung schließlich genehmigt.

dpa

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