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Frankfurts OB Feldmann ruft EZB und Blockupy zur Besonnenheit auf

Demonstrationen Frankfurts OB Feldmann ruft EZB und Blockupy zur Besonnenheit auf

Rund vier Wochen vor den Blockupy-Protesten in Frankfurt hat Oberbürgermeister Peter Feldmann die Europäische Zentralbank (EZB) und das kapitalismuskritische Bündnis zu Toleranz und Besonnenheit aufgerufen.

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Peter Feldmann, Oberbürgermeister Frankfurt/Main.

Quelle: F. Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. "Blockupy ist eine Herausforderung für das Image der EZB ebenso wie für das Image Frankfurts", sagte der SPD-Politiker am Freitag beim Antrittsbesuch des Magistrats im Neubau der Zentralbank. Es sei die gemeinsame Aufgabe, rund um die Proteste am 18. März zu deeskalieren. Zur Blockupy-Demonstration am Tag der offiziellen Eröffnung des Neubaus werden rund 10 000 Teilnehmer in Frankfurt erwartet.

"Kritische Diskurse auch gegenüber der Finanzwirtschaft haben schon immer zu unserer Stadt gehört", sagte Feldmann. "Hier muss und wird auch künftig Kapitalismuskritik möglich sein." Proteste gehörten zu einer Demokratie. Es sei in Frankfurt aber auch kein Platz für Gewalt, fügte der Kommunalpolitiker hinzu.

Die Eröffnungsfeier des EZB-Neubaus im Frankfurter Ostend soll nach dem Willen des Blockupy-Bündnisses zum "großen Protesttag gegen die Krisenpolitik der Troika" aus EZB, IWF und Weltbank werden. Dafür mobilisiert das Bündnis in ganz Deutschland.

dpa

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