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Frankfurter Bürgerentscheid: Mehr als 22 000 "Briefwähler"

Kommunen Frankfurter Bürgerentscheid: Mehr als 22 000 "Briefwähler"

Wenige Tage vor dem Frankfurter Bürgerentscheid über die Zukunft der Galopprennbahn haben 22 200 Menschen ihre Stimme bereits per Brief abgegeben. Insgesamt seien rund 28 600 Anträge auf Briefabstimmung gestellt worden, 17 400 weniger als bei der Europawahl im vergangenen Jahr, teilte die Wahlleitung am Mittwoch mit.

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Frankfurter Galopprennbahn.

Quelle: Andreas Arnold/Archiv

Frankfurt/Main. Im ersten Frankfurter Bürgerentscheid geht es am Sonntag (21.6.) um einen Beschluss des Stadtparlaments, nach dem die Galopprennbahn im Stadtteil Niederrad der Akademie des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) weichen soll. Stimmberechtigt sind rund 498 000 Bürger, darunter auch EU-Staatsangehörige, die in Frankfurt wohnen.

Ob die Abstimmung Folgen hat, hängt von der Zahl der abgegebenen Stimmen ab. Die Mehrheit muss mindestens 25 Prozent der Stimmberechtigten repräsentieren - also etwa 124 500.

Auf dem Stimmzettel steht eine einzige Frage, die mit "Ja" oder "Nein" zu beantworten ist: "Sind Sie dafür, dass der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 16.10.2014 über die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 916 - "DFB-Akademie - südlich Niederräder Landstraße" - aufgehoben wird und somit die Galopprennbahn erhalten bleibt?" "Nein" bedeutet, der Weg für die DFB-Akademie ist frei. "Ja" heißt, die Arbeit am Bebauungsplan muss beendet werden.

dpa

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