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Frankfurt will zehn neue Schulen bauen

Schulen Frankfurt will zehn neue Schulen bauen

Frankfurt will in den nächsten fünf Jahren 10 neue Schulen bauen und an 13 mehr Klassen zulassen. Das sieht der Schulentwicklungsplan vor, den der Magistrat am Freitag verabschiedete.

Frankfurt/Main. In dem fast 500 Seiten starken Papier sind auch ein neues Gymnasium und eine neue gymnasiale Oberstufe vorgesehen. In diesem Jahr erhielten so viele Viertklässler wie nie zuvor keinen Platz auf einem Gymnasium ihrer Wahl, was zu massiven Protesten geführt hat.

Das neue Gymnasium soll laut der zuständigen Frankfurter Dezernentin Sarah Sorge (Grüne) schon 2016 die ersten Schüler aufnehmen. Ein Grundstück werde gesucht, bevorzugt im Norden, wo die meisten Gymnasiums-Plätze fehlen. Bis zur Fertigstellung des Baus werde die Schule in einem Übergangsquartier untergebracht.

Mit dieser zweiten Neugründung binnen weniger Jahre seien dann ausreichend Gymnasiums-Plätze vorhanden, glaubt Sorge. Denn daneben gebe es weitere Maßnahmen, dem Mangel entgegenzuwirken: Sorge will den Eltern eine "bessere Übergangsberatung" anbieten und die Schulwahl "passgenauer" gestalten. Gesamtschulen seien eine gute Alternative. Drei der zehn neuen Schulen sind Gesamtschulen.

Fünf der zehn neuen Schulen sind Grundschulen. Vier Hauptschulen und zwei Hauptschulzweige werden geschlossen. Der Schulentwicklungsplan soll zum Schuljahr 2016/2017 in Kraft treten. Zuvor müssen die Stadtverordnetenversammlung und das Kultusministerium zustimmen.

dpa

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