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Frankfurt will Flüchtlinge auch in Gewerbegebieten unterbringen

Kommunen Frankfurt will Flüchtlinge auch in Gewerbegebieten unterbringen

Die stark wachsende Stadt Frankfurt setzt bei der Unterbringung von Flüchtlingen neben Wohnungen, Hotels, Containeranlagen und Wohnheimen zunehmend auf Gewerbegebiete, Büros und Fertigbauten.

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Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU).

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Frankfurt/Main. Jeden Tag würden drei bis fünf Gebäude oder Grundstücke auf ihre Eignung geprüft, mehr als die Hälfte davon mit Erfolg. Außerdem liefen Gespräche mit der Messegesellschaft für die Zeit nach der Buchmesse. Das berichteten Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) und Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) am Dienstag. Die Stadt nutze alle Ermessungsspielräume, um Genehmigungen zu erteilen. "Es geht darum, den Menschen zu helfen", sagte Cunitz.

Derzeit seien 1500 Asylbewerber an mehr als 90 Standorten untergebracht. Dazu kämen 782 minderjährige Flüchtlinge, die in 25 Einrichtungen lebten. Eine in den Sommerferien für bis zu 50 Flüchtlinge genutzte Turnhalle werde zum Schuljahresbeginn wieder geräumt und stattdessen eine andere Halle genutzt. "Die Unterbringung in Hallen ist aber immer nur eine Notlösung", betonten beide Dezernenten.

Frankfurt rechnet mit rund 4000 neu zugewiesenen Asylbewerbern bis Jahresende. Bis Ende August seien es 1050 gewesen. Im gesamten Vorjahr waren es 800. Zu den Erwachsenen und Familien kämen voraussichtlich noch bis zu 2000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. 2014 waren es 987.

dpa

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