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Frankfurt errichtet Kirchenmuseum in leerem Stadthaus

Kommunen Frankfurt errichtet Kirchenmuseum in leerem Stadthaus

In dem seit Monaten leerstehenden Stadthaus in der rekonstruierten Frankfurter Altstadt soll nun doch ein ökumenisches Kirchenmuseum eingerichtet werden. In den Foyers und der oberen Etage des 20 Millionen Euro teuren Neubaus würden künftig Objekte des Ikonenmuseums, des Dommuseums und der evangelischen Kirche zu sehen sein, sagte Kirchendezernent Uwe Becker (CDU) am Freitag.

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Besucher im Stadthaus in Frankfurt am Main.

Quelle: Sebastian Stenzel/Archiv

Frankfurt/Main. Gleichzeitig soll der knapp 200 Menschen fassende Festsaal für Veranstaltungen vermietet werden. Mit dem Entschluss endet ein zähes Ringen innerhalb der Koalition aus CDU, SPD und Grünen über die Nutzung des prunkvollen Repräsentationsbaus am Fuße des Doms.

Die Stadtregierung hatte das im Juni eröffnete Haus errichtet, ohne über die spätere Nutzung entschieden zu haben. "Das Gebäude ist eigentlich nicht für ein Museum geplant", räumte Becker ein. Er gilt als einer der Befürworter eines städtischen Kirchenmuseums. Wie groß die Ausstellungsfläche des geplanten Museums sein soll und welche Kosten mit seiner Errichtung verbunden sind, ist nach Angaben der Stadt derzeit unklar. Der Immobilie wird von dem sozialen "Frankfurter Verein" betrieben. Sie vermietet den rund 150 Quadratmeter großen Saal für 3500 Euro am Abend. Das Stadthaus verursacht jährlich rund eine halbe Million Euro an Betriebskosten.

dpa

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