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Flughafen Hahn dringt nach Korruption auf Schadenersatz

Luftverkehr Flughafen Hahn dringt nach Korruption auf Schadenersatz

In der Affäre um mutmaßliche frühere Korruption am Hunsrück-Airport Hahn hat die Flughafengesellschaft bereits Ansprüche auf Schadenersatz geltend gemacht.

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Hahn-Aufsichtsratschef Salvatore Barbaro (SPD).

Quelle: Thomas Frey/Archiv

Hahn. "Das musste wegen der Verjährungsfristen geschehen", sagte Hahn-Aufsichtsratschef Salvatore Barbaro (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Sollten Beschuldigte vom Landgericht Koblenz verurteilt werden, könnten sie anschließend zivilrechtlich zu Schadenersatz herangezogen werden, ergänzte der rheinland-pfälzische Wissenschaftsstaatssekretär.

Bei Verträgen zwischen dem Hahn und einer Firma für die Passagierabfertigung soll es zu persönlicher Bereicherung gekommen sein. Die Staatsanwaltschaft Koblenz erhob kürzlich gegen vier Beschuldigte Anklage wegen des Verdachts der Untreue, Bestechung, Bestechlichkeit und Beihilfe zur Bestechlichkeit. Unter ihnen ist auch der frühere Hahn-Chef Jörg Schumacher. Alle vier bestreiten die Vorwürfe. Die mutmaßlich illegalen Zuwendungen beliefen sich laut Staatsanwaltschaft auf insgesamt 153 850 Euro.

Der Verkauf des hoch defizitären Flughafens Hahn an eine chinesische Firma scheiterte wegen mutmaßlichen Betrugs. Nun wird erneut ein Investor gesucht. Der ehemalige US-Fliegerhorst gehört größtenteils dem Land Rheinland-Pfalz und zum kleinen Teil Hessen.

dpa

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