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Flughafen Frankfurt beschäftigt wieder die Justiz

Prozesse Flughafen Frankfurt beschäftigt wieder die Justiz

Einmal mehr muss sich die hessische Justiz mit dem Ausbau des Frankfurter Flughafens befassen. Vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) Kassel wurde am Dienstag die Klage der Anrainerkommune Flörsheim zu Wirbelschleppen verhandelt.

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Landeanflug auf den Flughafen von Frankfurt am Main.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Kassel. Dabei geht es um Schutzvorkehrungen und Risiken, die von diesen unsichtbaren Turbulenzen ausgehen, die jedes Flugzeug in der Luft erzeugt. Sie haben schon mehrfach Schäden im Umfeld des größten deutschen Flughafens angerichtet. Zu Prozessbeginn demonstrierten rund 30 Flughafengegner vor dem Gericht. Die Stadt Flörsheim strebte zu Verhandlungsbeginn eine Einschränkung beim Betrieb der neuen Landebahn an. Demnach sollen schwere Flugzeuge über 136 Tonnen Startgewicht sowie der Boeing-Typ 757 dort nicht mehr starten und landen dürfen. Sowohl das Land Hessen als Beklagte als auch die beigeladene Betreiberin Fraport AG sehen dadurch das Gesamtkonzept des Flughafens gefährdet. Am Mittwoch soll dann die Klage Flörsheims gegen den Planfeststellungsbeschluss wegen des Flughafenbetriebs in den sogenannten Nachtrandstunden vom VGH behandelt werden. Die Kommune hat eine Vielzahl von Klagen eingereicht. Einen Großteil hatte der VGH bereits Ende März in einem Teilbeschluss abgewiesen.

dpa

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