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Flüchtlingsunterbringung bereitet Sorgen

Migration Flüchtlingsunterbringung bereitet Sorgen

Die kommunalen Spitzenverbände in Hessen befürchten massive Probleme bei der Flüchtlingsunterbringung in Herbst und Winter. "Wenn die Flüchtlingszahlen weiter steigen, wird sich die Situation verschärfen.

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Der Direktor des Hessischen Städtetages Stephan Gieseler (CDU).

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Wiesbaden/Mühlheim. Einige Kommunen kriechen jetzt schon auf dem Zahnfleisch", sagte der Geschäftsführender Direktor des Hessischen Städtetages, Stephan Gieseler, der Deutschen Presse-Agentur.

Dass die Kapazitäten knapp werden, wenn Zelt-Camps schließen müssen, treibt auch Karl-Christian Schelzke vom Hessischen Städte- und Gemeindebund um. Der Geschäftsführende Direktor warnt: "Wenn es eng wird, könnten auch Turnhallen und Bürgerhäuser genutzt werden müssen. Die werden dann aber der Bevölkerung fehlen. Die Hilfsbereitschaft könnte dann schnell zu kippen drohen."

Schelzke appellierte an die Bürgermeister in Hessen: "Man müsste sich jedes leere Haus anschauen, ob es infrage kommt." Vielleicht könnten auch allein stehende, in großen Häusern lebende Menschen ermuntert werden, Flüchtlinge aufzunehmen. Der unter dem demografischen Wandel leidende und von Leerstand gezeichnete ländliche Raum biete sich für die Flüchtlinge an. "Das muss den Menschen schmackhaft gemacht werden. Auch in Dörfern ist es lebenswert - nicht nur in Ballungsräumen. Viele Flüchtlinge ziehen es aber eher dorthin, weil sie in größeren Städten eher auf Landsleute treffen."

dpa

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