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Flüchtlings-Zeltstadt in Calden: "Übergangslösung"

Flüchtlinge Flüchtlings-Zeltstadt in Calden: "Übergangslösung"

Calden (dpa/lhe) - Die Flüchtlings-Zeltstadt im nordhessischen Calden ist nach Überzeugung von Kassels Regierungspräsident Walter Lübcke eine Übergangslösung.

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Die Erstaufnahmeeinrichtung in Calden soll nur als Übergangslösung dienen.

Quelle: T. Lindemann/Archiv

 "Wir sind dabei, feste Unterkünfte zu suchen", sagte er am Mittwoch bei einem Rundgang durch die  Erstaufnahmeeinrichtung. Allerdings könnten die Zelte auch winterfest gemacht werden, betonte er. Vor rund einem Monat waren am ehemaligen Flughafen Kassel-Calden die Zelte aufgebaut worden. 

Erstmals in Hessen hatten Pressevertreter nun Zugang zu einer solchen Einrichtung, ein Einblick in die Zelte war aber nur sehr eingeschränkt möglich. Die Flüchtlinge beklagten sich vor allem über fehlende Rückzugsmöglichkeiten, waren aber auch froh, in Deutschland zu sein. Sie zeigten Verständnis für die Bemühungen der Verwaltung. Derzeit leben etwa 12 700 Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen in Hessen, davon 1220 in Calden.

Um das hohe Arbeitspensum in den Einrichtungen besser bewältigen zu können, hat das zuständige Regierungspräsidium Gießen (RP) mittlerweile eine Projektgruppe gegründet. Das Team bestehe aus Mitarbeitern der Behörde und der Erstaufnahmestelle, teilte das RP mit. Die neue Organisationsform solle eine eng verzahnte Zusammenarbeit und kurze Kommunikationswege ermöglichen.

dpa

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