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Flüchtlings-Kinderehen: Minister prüfen Rechtslage

Migration Flüchtlings-Kinderehen: Minister prüfen Rechtslage

Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) dringt auf ein rasches Vorgehen gegen die Anerkennung von im Ausland geschlossenen Kinderehen in Deutschland.

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Die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU).

Quelle: Andreas Arnold/Archiv

Frankfurt/Main. "Wir haben in den Flüchtlingsunterkünften Frauen, die in Syrien verheiratet wurden mit 13 oder 14", sagte die Ministerin der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. Einige der Mädchen seien bereits mit eigenen Kindern angekommen. Derzeit werde geprüft, welche Wege es gebe, die Anerkennung zu verweigern, wenn keine Ehemündigkeit nach deutschem Recht vorliege. Bundesweit gehe man von mehreren Hundert Fällen aus, Zahlen für Hessen gebe es nicht. Möglich sei auch, das Heiratsalter in Deutschland auf 18 anzuheben, sagte Kühne-Hörmann. Bisher sind in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen Ehen ab dem 16. Geburtstag möglich. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) habe den Auftrag der Länderminister erhalten, schnellstmöglich einen entsprechenden Vorschlag zu machen. Sie erwarte diesen noch in diesem Jahr, sagte Kühne-Hörmann.

dpa

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