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Flüchtlinge sollen in ehemaliges US-Depot einquartiert werden

Flüchtlinge Flüchtlinge sollen in ehemaliges US-Depot einquartiert werden

Noch vor Weihnachten sollen bis zu 650 Flüchtlinge in eine ehemalige Kaserne des US-Depots in Gießen einziehen. Das Regierungspräsidium (RP) habe mit der Anmietung des Gebäudes die Außenstelle der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (HEAE) übergangsweise bis Ende Januar erweitert, teilte die Behörde am Donnerstag mit.

Gießen. "Die steigende Zahl der Menschen, die in den letzten Wochen bei uns Schutz gesucht haben, hat mich veranlasst, ein weiteres, derzeit leerstehendes Gebäude anzumieten, um insbesondere in der jetzt beginnenden kalten Jahreszeit jedem Flüchtling ein Dach über dem Kopf zu bieten", sagte Regierungspräsident Lars Witteck.

In der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung könnten rund 3500 Menschen untergebracht werden. Mit rund 3200 Bewohnern sei die Aufnahmefähigkeit aktuell jedoch schon fast erschöpft. In den nächsten Wochen würden durchschnittlichen rund 100 Personen täglich erwartet. Über die Feiertage, an denen keine Zuweisungen in die Kommunen und Landkreise erfolgen, werde mit einem Bettenbedarf von über 4000 Plätzen gerechnet.

dpa

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