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Flüchtlinge müssen ehemalige Kirche verlassen

Flüchtlinge Flüchtlinge müssen ehemalige Kirche verlassen

Die 19 Flüchtlinge, die vor rund einem Jahr in einer ehemaligen Frankfurter Kirche untergekommen sind, müssen umziehen. Das an die Stadt Frankfurt verkaufte Gebäude werde zu einem Jugendhaus umgebaut, teilte der Evangelische Regionalverband am Montag mit.

Frankfurt/Main. Die Notunterkunft für schutzberechtigte EU-Flüchtlinge ohne Aufenthaltsstatus werde aufgelöst. Den 19 noch dort lebenden Flüchtlingen werde der Regionalverband andere, besser ausgestattete Notunterkünfte über den nächsten Winter bereitstellen.

Vor einem Jahr hatten 38 obdachlose Flüchtlinge die ehemalige Kirche besetzt. Mit ihnen seien Regeln eines funktionierenden Zusammenlebens auf engstem Raum vereinbart worden, teilte der Regionalverband mit.

Die Männer aus Ghana, Mali, Gambia, Nigeria und Togo lebten im Kirchenschiff, das provisorisch in kleine Wohnkabinen unterteilt wurde. Die Flüchtlinge kamen aus Italien, wo sie aber keine Arbeit fanden. In Frankfurt wurden sie von Sozialarbeitern der evangelischen Kirche betreut und von der Arbeiterwohlfahrt und Freiwilligen unterstützt.

dpa

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