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Flüchtlinge: Innenminister besuchen Türkei und Griechenland

Flüchtlinge Flüchtlinge: Innenminister besuchen Türkei und Griechenland

Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) wird trotz des Selbstmordattentats in Ankara zu einem Besuch in die Türkei reisen, um sich vor Ort über die Flüchtlingssituation zu informieren.

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Peter Beuth (CDU).

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Beuth wird die Reise zusammen mit seinem niedersächsischen Amtskollegen Boris Pistorius (SPD) antreten und dabei auch in Griechenland Station machen. "Wir wollen uns vor Ort einen persönlichen Eindruck über die Migrationslage verschaffen", teilten die beiden Minister am Donnerstag mit.

Geplant sind auf der Reise ab Sonntag auch Gespräche mit den drei niedersächsischen und zwei hessischen Polizisten, die auf der griechischen Insel Lesbos zur Unterstützung der Grenzschutzagentur Frontex eingesetzt werden. Im türkischen Izmir soll es den Angaben zufolge Treffen mit dem deutschen Generalkonsul, dem Gouverneur, dem Polizeipräsidenten und dem Oberbürgermeister geben.

Ankara steht nicht auf dem Programm. Bei dem Attentat in der türkischen Hauptstadt mit einer Autobombe waren mindestens 28 Menschen mit in den Tod gerissen worden.

Die EU-Mitgliedstaaten unterstützen den unter der Leitung der griechischen Küstenwache erfolgenden Frontex-Einsatz mit bis zu 700 Polizisten, davon zurzeit mit 84 Beamten aus Deutschland. Die deutschen Polizisten versehen ihren Dienst als Erkennungsdienst- beziehungsweise Urkundenexperten für einen Zeitraum von ein bis zwei Monaten in den Hotspots der betroffenen griechischen Inseln.

dpa

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