Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Flucht von Asylbewerber am Flughafen ein "Einzelfall"

Migration Flucht von Asylbewerber am Flughafen ein "Einzelfall"

Nach der Flucht eines 19-jährigen Asylbewerbers auf dem Frankfurter Flughafen will die Bundespolizei bei Überstellungen keine strengeren Sicherheitsmaßnahmen einführen.

Voriger Artikel
Linke warnt vor Privatisierung politischer Entscheidungen
Nächster Artikel
Bischof: Nicht ständig zwei Sachen gleichzeitig machen

Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei.

Quelle: Stefan Puchner/Archiv

Frankfurt/Main. Es handele sich um einen "bedauerlichen Einzelfall", sagte ein Sprecher am Donnerstag. "Es gibt Standards, und die sind eingehalten worden." Allerdings habe man die Beamten der Bundespolizei für Vorfälle wie diese erneut sensibilisiert. Der Asylbewerber hatte am Dienstag kurz vor seiner Überstellung nach Bulgarien Reißaus genommen und damit den Flugverkehr beeinträchtigt.

Weil der Mann in Richtung einer Start- und Landebahn gelaufen sei, musste diese für knapp vier Minuten gesperrt werden. Eine Maschine musste daraufhin den Landeanflug abbrechen. Nach Angaben des Sprechers war geplant gewesen, dass der 19-Jährige freiwillig und ohne Begleitung ein Flugzeug nach Sofia besteigt. In Bulgarien werde der Asylantrag des Algeriers bearbeitet, erklärte der Sprecher. Der 19-Jährige wurde gefasst, für ihn wurde Abschiebehaft beantragt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr