Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Feuerwehr-Gewerkschafter tritt zurück

Migration Feuerwehr-Gewerkschafter tritt zurück

Der Vorsitzende der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft in Hessen ist nach ablehnenden Äußerungen über die Unterbringung von Flüchtlingen in der Landesfeuerwehrschule auf Druck seiner Organisation hin zurückgetreten.

Voriger Artikel
Steuerzahlerbund: Hessen mit 95 Milliarden Euro im Minus
Nächster Artikel
TK-Studie: Kliniken sind in Rheinland-Pfalz am teuersten

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr.

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Elbtal/Solingen. Das teilte der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFEUG) am Freitag mit. Er verurteilte die Äußerungen des Gewerkschaftsvertreters ausdrücklich und distanzierte sich davon.

Der Landesvorsitzende hatte am Donnerstag erklärt, für die Unterbringung von Flüchtlingen dürften "funktionierende und für das Feuerwehrwesen in Hessen unabdingbare Einrichtungen" nicht genutzt werden, da es keine Ausweichmöglichkeiten gebe. Ein Verzicht auf Ausbildungsmöglichkeiten der Feuerwehrleute im Land sei "nicht hinnehmbar" und werde von der Gewerkschaft im Namen aller Mitglieder und Feuerwehrangehörigen "auf das Schärfste kritisiert".

"Diese Äußerungen finden nicht ansatzweise die Zustimmung der DFEUG", erklärte der Vorstand. Der humanitäre Einsatz für Flüchtlinge sei in jeder Hinsicht erforderlich. "Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft ist beschämt, dass ein Mitglied diesen Einsatz und die Hilfe mit solchen Äußerungen infrage stellt." Der Ex-Landeschef selbst teilte auf Anfrage mit, er wolle sich nicht mehr äußern. Durch fehlerhafte Darstellungen sei ihm genug Schaden entstanden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr