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Festnahme nach Schüssen auf Flüchtlingsunterkunft

Kriminalität Festnahme nach Schüssen auf Flüchtlingsunterkunft

Mehr als drei Monate nach den Schüssen auf eine Flüchtlingsunterkunft im südhessischen Dreieich (Kreis Offenbach) hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen.

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Ein Beamter der Spurensicherung markiert eine Einschussstelle.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Dreieich/Darmstadt. Einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Darmstadt am Dienstag. Zu weiteren Details verwies sie auf eine geplante Presseerklärung am Nachmittag. Nach  "Bild"-Informationen griff ein Spezialeinsatzkommando der Polizei am frühen Dienstagmorgen in Langen zu.

In der Nacht zum 4. Januar waren mehrere Schüsse auf die Flüchtlingsunterkunft abgefeuert worden, dabei wurde ein 23-jähriger Bewohner im Schlaf leicht am Bein verletzt. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen versuchten Mordes ein. Mitte Februar hatte sie von einer konkreten Spur gesprochen. Bislang ist unklar, mit welcher Waffe geschossen wurde. Aus ermittlungstaktischen Gründen hielt sich die Staatsanwaltschaft in dieser Frage bedeckt.

Die Tat hatte damals großes Entsetzen ausgelöst. Wenige Tage später demonstrierten rund 700 Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit.

dpa

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