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Fälle von psychotherapeutischer Betreuung in Gefängnissen nehmen zu

Justiz Fälle von psychotherapeutischer Betreuung in Gefängnissen nehmen zu

Die Zahl der psychotherapeutisch betreuten Häftlinge in hessischen Gefängnissen ist in den zurückliegenden 15 Jahren gestiegen. 1999 waren es noch 225 Gefangene, im vergangenen Jahr lag die Zahl bei 412 Häftlingen.

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Immer mehr Häftlinge werden psychotherapeutisch betreut.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Wiesbaden. Der Höchststand von 487 wurde 2008 markiert. Dies geht aus einer Antwort des Justizministeriums auf eine Kleine Anfrage der SPD-Abgeordneten Heike Hofmann und Thomas Spies hervor.

Vor allem Gewalt- und Sexualtäter brauchen nach Angaben des Ministeriums Unterstützung. Wegen psychischer Störungen gebe es in dieser Gruppe eine hohe Rückfallgefahr. Die Therapie kann laut Ministerium ambulant erfolgen. Psychiater können aber auch eine stationäre Behandlung in zwei speziellen Abteilungen der Justizvollzugsanstalt Kassel und der JVA Weiterstadt anordnen.

Derzeit werde in Hessen die Behandlung mit Hilfe von Fachleuten überprüft, teilte Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) weiter mit. Die Justizminister der Länder hatten im vergangenen Jahr festgestellt, dass die psychiatrische Versorgung in den Gefängnissen sowie die Nachsorge bei Entlassenen verbessert werden müsse.

dpa

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