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FDP: Land muss mit türkischer Partnerregion sprechen

Parteien FDP: Land muss mit türkischer Partnerregion sprechen

Nach den Massenverhaftungen und dem Akademiker-Ausreiseverbot in der Türkei muss Hessen nach Ansicht der FDP-Opposition schnell das Gespräch mit der türkischen Partnerregion Bursa suchen.

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Nicola Beer (FDP).

Quelle: Bernd von Jutrczenka/ARCHIV

Wiesbaden. In einem am Freitag veröffentlichten Brief will die FDP-Abgeordnete Nicola Beer von CDU-Europaministerin Lucia Puttrich außerdem wissen, was die Entwicklung in der Türkei für die Zusammenarbeit mit dem Land bedeutet.

Hessen ist Ende 2010 als erstes Bundesland eine Partnerschaft mit einer türkischen Provinz eingegangen. Neben intensiven wirtschaftlichen Beziehungen gibt es zwischen den Universitäten Gießen und Bursa eine Kooperation etwa in der Veterinärmedizin und Agrarwissenschaft. Ein Ausbau der Beziehungen war 2012 bei einem Besuch von Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) in Bursa beschlossen worden.

Es sei wichtig, ob hessische Kooperationspartner von Ausreiseverbot oder Verhaftungen betroffen seien, erklärte Beer. An der Partnerschaft will die FDP, die die Partnerschaft damals unter Schwarz-Gelb maßgeblich initiierte, festhalten.

Ein Sprecher Puttrichs reagierte auf Beers Brief mit den Worten, dass man bereits in Kontakt mit Bursa stehe. Eine schnelle politische Bewertung sei aber derzeit weder möglich noch sinnvoll.

dpa

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