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FDP: Al-Wazir sorgt bei Erdverkabelung für Verunsicherung

Energie FDP: Al-Wazir sorgt bei Erdverkabelung für Verunsicherung

Bei der Energiewende hat die FDP Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir Verunsicherung der Bevölkerung vorgeworfen. Im Landtag soll der Grünen-Politiker im zuständigen Ausschuss seine Position zur Erdverkabelung bei der geplanten großen nationalen Stromtrasse erläutern, heißt es in einem am Donnerstag vorgelegten Antrag der Liberalen.

Wiesbaden. Angesichts des Widerstands in der Bevölkerung gegen die geplante Stromtrasse von der Küste über die Rhön nach Bayern (Südlink) hatte Al-Wazir in einem Interview der "Frankfurter Rundschau" diese Woche gesagt, man müsse auch die Erdverkabelung prüfen, "wo es technisch möglich ist und ökonomisch vertretbar ist".

Die FDP hält die Erdverkabelung für viel zu teuer und technisch nicht ausgereift. Grundsätzlich befürworten Hessens Liberale aber die 800 Kilometer lange Leitung, die bis 2022 den Windstrom von der Küste in den Süden bringen soll.

dpa

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