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Experte erwartet Akzeptanz für erdverkabelte Stromtrasse

Energie Experte erwartet Akzeptanz für erdverkabelte Stromtrasse

Nach dem Beschluss einer Erdverkabelung beim Bau der geplanten Stromtrasse Suedlink rechnen Experten mit einer deutlich höheren Akzeptanz auch in Hessen. Im Vergleich zu riesigen Freileitungsmasten werde das Erdkabel von der Bevölkerung als deutlich weniger störend angesehen.

Melsungen. Es sei deswegen auch mit einer viel geringeren Klagebereitschaft zu rechnen, sagte Peter Ahmels, Experte für Erneuerbare Energien beim Bürgerdialog Stromnetz. Die Initiative veranstaltet am Dienstag im nordhessischen Melsungen und am Mittwoch in Alsfeld (Vogelsbergkreis) Informationsveranstaltungen.

Die Stromtrasse Suedlink gilt als eine der Hauptschlagadern der Energiewende. Sie soll über eine Strecke von rund 800 Kilometern den Windstrom von Nord nach Süddeutschland transportieren. Dabei soll sie auch Nord- und Osthessen laut der Grobplanung durchqueren. Voraussichtlich im Herbst werden die Übertragungsnetzbetreiber Tennet und TransnetBW erste Vorschläge für einen möglichen Verlauf des Suedlink vorstellen, sagte Ahmels.

dpa

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