Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Ex-Vorstand der AfD in Hessen will Parteisprecher werden

Parteien Ex-Vorstand der AfD in Hessen will Parteisprecher werden

Der entmachtete AfD-Vorstandssprecher Peter Münch will wieder ein Spitzenamt bei der rechtskonservativen Alternative für Deutschland in Hessen übernehmen. "Ich bin gefragt worden, und ich will wieder antreten", sagte Münch am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden.

Voriger Artikel
Lkw auf Schiersteiner Brücke: Minister stellt Konzept vor
Nächster Artikel
Mutmaßliches Mitglied einer Syrien-Terrorgruppe angeklagt

Der Landesverband bekommt ein neues Spitzengremium.

Quelle: U. Zucchi/Archiv

Wiesbaden. Die Vorwürfe gegen ihn, die zu seiner Amtsenthebung geführt hatten, nannte Münch substanzlos. "Ich sehe kein Problem, weiter in der AfD zu bleiben."

Das Landesschiedsgericht hatte Münch im März seines Amtes enthoben, weil er falsche Angaben zu seiner Vergangenheit bei den Republikanern gemacht haben soll. Münch bestreitet das. Er habe nie seine Mitgliedschaft bei den Republikanern bestritten, sondern sich nur bei seinem Austrittsdatum geirrt. Der Antrag für einen Parteiausschluss habe keine Substanz, da er der AfD nicht geschadet habe. Es gehe um "persönliche Animositäten". Einen Rechtsruck der Partei, vor dem zuletzt mehrere AfD-Landeschefs gewarnt hatten, sieht Münch nicht.

Der Vorstand des Landesverbands war vor wenigen Tagen auf einem Parteitag abgewählt worden. Dem Gremium wurden unter anderem eine mangelhafte Informationspolitik, manipulative Mitgliederrundschreiben und das Vorgehen bei der Entmachtung von Münch vorgeworfen. Ein Notvorstand arbeitet an einem Termin für einen weiteren Parteitag, auf dem dann ein neues Spitzengremium gewählt werden soll.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr