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Ex-Präsident der Kriegsgräberfürsorge: Rückhalt verloren

Geschichte Ex-Präsident der Kriegsgräberfürsorge: Rückhalt verloren

Der bisherige Präsident des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, Markus Meckel, hat seinen Rücktritt mit dem verlorenen Rückhalt im Präsidium und Vorstand der Organisation begründet.

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Markus Meckel.

Quelle: Dominik Flügel/Archiv

Göttingen. "Manche Projekte, die wir sogar im Frühjahr noch im Vorstand beschlossen hatten, fanden keine Mehrheiten mehr, konnte ich nicht durchsetzen", sagte Meckel am Freitagmorgen im Deutschlandfunk. "Wenn man etwas nicht mehr umsetzen kann, macht es auch keinen Sinn mehr." In seiner Funktion habe er allerdings alles richtig gemacht.

Der ehemalige DDR-Außenminister war am Donnerstag als Präsident der Organisation zurückgetreten. Im Volksbund mit Sitz in Kassel hatte zuvor ein monatelanger Konflikt zwischen ihm und Generalsekretärin Daniela Schily getobt. Für den Übergang soll nun der ehemalige Bundeswehr-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan den Posten übernehmen. Am Freitag ist eine Präsidiumssitzung und anschließend die außerordentliche Vertreterversammlung geplant.

Der 1919 gegründete Volksbund pflegt 832 Grabstätten in 45 Staaten mit mehr als 2,5 Millionen Toten. Dafür sind Tausende ehrenamtliche und 566 hauptamtliche Mitarbeiter tätig.

dpa

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