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Ex-Generalvikar Kaspar bedauert Krise im Bistum Limburg

Kirchen Ex-Generalvikar Kaspar bedauert Krise im Bistum Limburg

Nach der Kostenexplosion für den Bischofssitz in Limburg zeigt der ehemalige Generalvikar Franz Kaspar Mitgefühl. "Ich möchte mein tiefes Bedauern darüber zum Ausdruck bringen, dass das Bauprojekt auf dem Domberg in Limburg das Bistum in eine solche Krise gestürzt hat, und ich hoffe, mit vielen anderen, dass es nun mit Weihbischof (Manfred) Grothe zu einem guten und erfolgreichen Neuanfang kommen wird", heißt es in einer am Dienstag verbreiteten Stellungnahme Kaspars.

Limburg. In den vier Zeilen, die sich auf Limburg beziehen, geht er aber nicht ein auf den von Papst Franziskus zum Amtsverzicht gedrängten früheren Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Dieser hatte Kaspar einen wesentlichen Teil der Verantwortung für die Kostenexplosion zugeschoben. Dafür war Tebartz-van Elst vom Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann kritisiert worden.

Um Nachsicht bittet Kaspar wegen der sexuellen Übergriffe nach 1970 im katholischen Sankt Vincenzstift in Rüdesheim im Rheingau, als er Direktor der Einrichtung war. "Das tut mir unendlich leid und dafür bitte ich um Entschuldigung." Es sei Unrecht geschehen. Auf Vorwürfe, er habe davon gewusst und dazu geschwiegen, geht Kaspar aber nicht ein.

dpa

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