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Ex-Bundesforschungsminister erhält höchste Auszeichnung Hessens

Auszeichnungen Ex-Bundesforschungsminister erhält höchste Auszeichnung Hessens

Ex-Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber (CDU) ist an seinem 80. Geburtstag mit der höchsten Auszeichnung des Landes Hessen geehrt worden. Der gebürtige Frankfurter sei ein Ausnahmepolitiker mit Gradlinigkeit, Rückgrat und Verlässlichkeit, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag bei der Ehrung im Biebricher Schloss in Wiesbaden.

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Heinz Riesenhuber erhält höchste Auszeichnung.

Quelle: Wolfgang Kumm/Archiv

Wiesbaden. Riesenhuber konnte die Wilhelm-Leuschner-Medaille nicht persönlich entgegennehmen, da es anlässlich seines Geburtstags in Berlin einen offiziellen Empfang gab. Er war von 1982 bis 1993 Bundesforschungsminister.

Neben Riesenhuber wurden vier weitere Personen als Vorbilder für eine lebendige Demokratie mit der Auszeichnung geehrt: die frühere Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt, Jutta Ebeling (Grüne), Ex-Bundesjustizministerin Christine Hohmann-Dennhardt (SPD), Hessens ehemals dienstältester Oberbürgermeister aus Wetzlar, Wolfram Dette (FDP), und Gießens Ehrenbürger Abraham Bar Menachem. Er ist mit 103 Jahren der älteste lebende Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille.

Mit der Medaille zeichnet das Land Persönlichkeiten aus, die sich "aus dem Geist Wilhelm Leuschners hervorragende Verdienste um die demokratische Gesellschaft und ihre Einrichtung erworben haben". Der hessische Gewerkschafter und SPD-Politiker Leuschner (1890-1944) wurde als Widerstandskämpfer von den Nazis ermordet. Im Vorjahr hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Ehrung erhalten.

dpa

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