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Evangelische Kirche bekräftigt Bekenntnis zum Judentum

Kirche Evangelische Kirche bekräftigt Bekenntnis zum Judentum

Christen sollen nach Ansicht der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) verstärkt auf Menschen jüdischen Glaubens zugehen. Die Landeskirche forderte am Mittwoch in Frankfurt dazu auf, den Dialog mit dem Judentum zu intensivieren.

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Präses Ulrich Oelschläger auf der Herbstsynode der Evangelischen Kirche.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt. Zu Beginn der Herbsttagung sagte Präses Ulrich Oelschläger, dass "das Zusammenleben von Christen und Juden in unserer Geschichte zarte Knospen zeigt, aber immer wieder auch Verletzung und Zerstörung". Eine stärkere Auseinandersetzung mit den Traditionen beider Glaubensrichtungen sei umso wichtiger.

Die EKHN erinnerte daran, dass die hessen-nassauische Kirche vor 25 Jahren ihren Grundartikel um ein Bekenntnis zum Judentum erweitert hat. Damit sei Antijudaismus und Antisemitismus jegliche theologische Grundlage entzogen worden. Im vergangenen Jahr hatte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die judenfeindlichen Denkmuster von Reformator Martin Luther auf einer Tagung in Bremen verurteilt. Zuletzt hatte sie eine Abkehr von der Judenmission beschlossen.

Bei dem noch bis Sonntag dauernden Treffen in Frankfurt steht auch der EKHN-Haushalt für 2017 auf dem Programm. Der Etat sieht Gesamtaufwendungen von rund 595 (2016: 578) Millionen Euro vor. Ein Großteil der Steigerungen gehe auf Personalkosten zurück.

dpa

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