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Europaminister fordern EU-Sonderbeauftragten für Flüchtlingsfragen

Bundesländer Europaminister fordern EU-Sonderbeauftragten für Flüchtlingsfragen

Die Europaminister der Länder unterstützen Forderungen nach einem EU-Sonderbeauftragten zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. Damit könnten die Beschlüsse der Staatengemeinschaft besser und schneller umgesetzt werden, sagte die hessische Europaministerin Lucia Puttrich (CDU) nach einem Treffen der Europaministerkonferenz am Donnerstag in Wiesbaden.

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Puttrich (CDU) sprach sich für einen EU-Sonderbeauftragten aus.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Hessen hat derzeit den Vorsitz. Zuvor hatte unter anderem Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) gefordert, einen EU-Sonderbeauftragten einzusetzen.

Um die Herausforderungen des Flüchtlingsstroms zu meistern müsse nun unter anderem die vereinbarte Verteilung der Schutzsuchenden auf die EU-Mitgliedsstaaten konsequent umgesetzt werden, sagte Puttrich. Länder, die bislang wenig Erfahrung mit der Aufnahme von Flüchtlingen hätten, sollten Unterstützung bekommen.

Bei einem Besuch vor kurzem in Polen beispielsweise habe einer der Verantwortlichen ihr berichtet, es gebe keine einzige Moschee, erzählte Puttrich. Inzwischen werde mit hessischer Hilfe an der Lösung des Problems gearbeitet. "Wir dürfen uns nicht darüber ärgern, dass andere Länder keine Erfahrungen haben", sagte sie. Vielmehr sei gegenseitige Unterstützung gefragt.

dpa

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