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Etliche Kitas im Main-Kinzig-Kreis wegen Warnstreiks geschlossen

Tarife Etliche Kitas im Main-Kinzig-Kreis wegen Warnstreiks geschlossen

Die Warnstreiks an Kindertagesstätten haben am Montag Eltern im Main-Kinzig-Kreis zu spüren bekommen. Wie die Gewerkschaft Verdi berichtete, hätten sich rund 700 Beschäftigte aus mehr als einem Dutzend Städten und Gemeinden des Kreises an dem ganztägigen Ausstand beteiligt.

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27 Hanauer Kitas sind von Warnstreiks betroffen.

Quelle: Patrick Seeger

Hanau. Betroffen von den Warnstreiks waren den Angaben zufolge auch Sozialbehörden.

Allein in Hanau waren alle 27 städtischen Kitas geschlossen. An einer Demo nahmen laut Verdi 500 Menschen teil. Gestreikt worden sei unter anderem auch in Maintal, Bruchköbel, Erlensee, Langenselbold Gelnhausen und Wächtersbach. "Alle Eltern konnten sich früh genug auf den Warnstreik einstellen, weil wir ihn am Dienstag vergangener Woche angekündigt hatten", sagte Gewerkschaftssekretär Heinz Gröning.

Im Main-Kinzig-Kreis östlich von Frankfurt war es heute der vierte und vorerst letzte Verdi-Aktionstag in Hessen. Zuletzt waren im Land am Freitag bereits Einrichtungen in Marburg bestreikt worden. Auch in Nordrhein-Westfalen und Hamburg waren unter anderem am Montag Kitas und Sozialbehörden von den Arbeitsniederlegungen betroffen.

In Münster begann derweil die zweite Verhandlungsrunde in dem Tarifkonflikt. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) hat bisher kein Angebot für die bundesweit rund 240 000 Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst vorgelegt. Verdi fordert eine Neuregelung der Eingruppierung in Lohngruppen. Das hieße im Schnitt eine um zehn Prozent höhere Bezahlung.

dpa

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