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Erzbistum Paderborn erwartet für das laufende Jahr Verluste

Kirche Erzbistum Paderborn erwartet für das laufende Jahr Verluste

Eines der wohlhabendsten deutschen Bistümer, das Erzbistum Paderborn, könnte nach mehreren Jahren mit schwarzen Zahlen 2017 einen Verlust schreiben. "2017 erwartet das Erzbistum Paderborn ein leicht negatives Jahresergebnis", heißt es im am Dienstag veröffentlichten Finanzbericht des Erzbistums.

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Der Dom in Paderborn.

Quelle: Bernd Thissen/Archiv

Paderborn. Im Vergleich zu 2015 hatte das Erzbistum bereits im vergangenen Jahr einen deutlich kleineren Überschuss erwirtschaftet, wie aus seinem Finanzbericht hervorgeht.

Demnach wurde 2016 ein Jahresüberschuss von rund 12 Millionen Euro erzielt - im Vorjahr waren es noch 44 Millionen. Grund für den Rückgang seien auch hier die um 1,1 Prozent gesunkenen Einnahmen aus der Kirchensteuer gewesen, sagte der stellvertretende Bistumssprecher Thomas Throenle. Außerdem musste mehr Geld für die Altersversorgung der Mitarbeiter aufgewendet werden.

Das Gesamtvermögen des Erzbistums lag 2016 bei mindestens rund 4,3 Milliarden Euro. Darin nicht enthalten ist der Besitz des bischöflichen Stuhls ebenso wie das Eigentum des sogenannten Metropolitankapitels, des Domkapitels. Paderborn gehört damit vor Köln und nach München zu den wohlhabendsten Bistümern in Deutschland. Die nach Mitgliedern sechstgrößte deutsche Diözese umfasst ein Gebiet von rund 15 000 Quadratkilometern in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen.

dpa

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