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Erstes Treffen von "Allianz für Wohnen" in Hessen

Wohnen Erstes Treffen von "Allianz für Wohnen" in Hessen

Die Probleme auf dem Wohnungsmarkt in Hessen können nach Einschätzung von Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz (Grüne) weder durch die Politik noch den Markt alleine gelöst werden.

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Ein Luxus-Wohnviertel am Westhafen in Frankfurt am Main.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden. Die Lösung sei eine Gemeinschaftsaufgabe, bei der alle Akteure an einem Strang ziehen müssten, sagte Hinz am Montag in Wiesbaden beim ersten Treffen der "Allianz für Wohnen". Vorrangig müsse mehr bezahlbarer Wohnraum in den Ballungsräumen und Studentenstädten geschaffen werden. Gleichzeitig gehe es darum, den massiven Wegzug aus den ländlichen Regionen zu verhindern.

Etwa 20 Akteure aus der Wohnungswirtschaft, von kommunalen Spitzenverbänden, Mietvereinigungen und der Handwerkskammer sind in der "Allianz für Wohnen" vertreten. Die Expertengruppe soll die Landesregierung in allen Fragen des Wohnungsbaus beraten. Nach der Auftaktveranstaltung ist im September die konstituierende Sitzung geplant, dann sollen Arbeitsgremien gebildet werden. Flankierend soll es auch Werkstattgespräche mit weiteren Fachleuten geben.

Sie strebe einen offenen und fairen Dialog an, bei dem die Interessen der Wohnungswirtschaft genauso berücksichtigt werden sollten wie die der Mieter, erklärte die Ministerin. Hinz schloss nicht aus, dass sich die Diskussionen in der Allianz über die gesamt Wahlperiode erstrecken werden.

dpa

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