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Erste Flüchtlinge ziehen in Frankfurter Turnhalle ein

Flüchtlinge Erste Flüchtlinge ziehen in Frankfurter Turnhalle ein

In Frankfurt sind die ersten 15 Flüchtlinge am Mittwoch in eine Sporthalle eingezogen. Dort stehen 100 Plätze bereit. Nach Angaben der Stadt soll die Unterbringung in der Halle eine Übergangslösung sein.

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Die Frankfurter Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU).

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Frankfurt/Main. "Das ist ein bitterer Einschnitt", sagte Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU).

Die Zahl der Flüchtlinge, die Frankfurt zugewiesen wurden, sei im ersten Halbjahr auf 800 gestiegen - so viele waren im ganzen vergangenen Jahr nach Frankfurt gekommen. Für das zweite Halbjahr sei mit 1200 weiteren Flüchtlingen zu rechnen. Der Ausbau der Kapazität lasse sich so rasch nicht umsetzen. Deshalb müsse die Stadt nun vorrübergehend auf die Sporthalle ausweichen.

In der rund 1000 Quadratmeter großen Halle sind nach Angaben des Sozialdezernats 100 Feldbetten aufgestellt worden. Unterkommen sollen dort alleinstehende Männer. Es sei geplant, Flüchtlinge in andere Unterkünfte zu bringen, sobald Plätze frei werden und die Halle dann wieder mit Neuankömmlingen zu belegen.

Die Vorsitzenden der drei Sportvereine, die die Halle normalerweise nutzen, seien informiert und um Verständnis gebeten worden. In den Ferien ruhe der Trainingsbetrieb ohnehin.

dpa

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