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Erste Containerwohnanlage für Flüchtlinge in Frankfurt

Flüchtlinge Erste Containerwohnanlage für Flüchtlinge in Frankfurt

Die Stadt Frankfurt hat für rund 80 Flüchtlinge eine Container-Wohnanlage eingerichtet. Zehn Menschen seien in den ersten drei Tagen in das Übergangswohnheim im Stadtteil Preungesheim eingezogen, berichtete Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) am Mittwoch.

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Wohncontainer schaffen zusätzlichen Raum für Flüchtlinge.

Quelle: B. Roessler

Frankfurt/Main. Die Anlage, in der vorher provisorisch eine Kita untergebracht war, ist vor allem für Alleinstehende gedacht. Es gibt einen Trakt für Frauen und einen für Männer mit je 40 Plätzen in Zwei-Bett-Zimmern. Zwei Sozialarbeiter kümmern sich um die Unterkunft, außerdem gibt es eine halbe Pfarrer-Stelle.

Das Sozialministerium gehe davon aus, dass die größte Stadt Hessens in diesem Jahr insgesamt rund 1600 Flüchtlinge aufnimmt und damit doppelt so viele wie im Vorjahr, sagte Birkenfeld. "Dabei wird es nicht bleiben." Entgegen den Erwartungen seien zuletzt weniger Alleinstehende aus Eritrea, Afghanistan, Ghana, Somalia und Syrien nach Frankfurt gekommen, sondern mehr Familien aus der Balkanregion.

Mehr als 70 Anwohner hätten sich gemeldet, um sich ehrenamtlich für die Flüchtlinge in der Containeranlage zu engagieren, berichtete Michael Frase vom Evangelischen Verein für Wohnraumhilfe Frankfurt. Frase und Birkenfeld forderten die Bürger aber auf, die Flüchtlinge lieber zum Sport und zu anderen Freizeitaktivitäten mitzunehmen, als neue Angebote in der Unterkunft zu schaffen.

dpa

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