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Erstaufnahmeeinrichtung erwartet an Feiertagen zahlreiche Flüchtlinge

Flüchtlinge Erstaufnahmeeinrichtung erwartet an Feiertagen zahlreiche Flüchtlinge

Die hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge stellt sich an den Feiertagen und bis zum Jahreswechsel auf viele Neuankömmlinge ein. Man rechne mit bis zu weiteren 1000 Flüchtlingen, sagte der Gießener Regierungspräsident Lars Witteck (CDU) am Dienstag.

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Regierungspräsident Lars Witteck (CDU).

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Gießen. Das bedeute eine schwierige Situation, da in den kommenden zwei Wochen keine Zuweisung der Menschen in die Städte und Kreise möglich sei. Das Regierungspräsidium habe Helfer und Freiwillige aus den eigenen Reihen gebeten, über die Feiertage dem Personal in der Erstaufnahmeeinrichtung unter die Arme zu greifen.

Derzeit gibt es in der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen und deren Außenstellen am Stadtrand, in Kirchheim sowie Bad Arolsen Plätze für rund 3500 Menschen. Hinzu kommen bis zu 650 Betten in vor kurzem neu angemieteten Gebäuden.

Dennoch wird es eng: Die Zahl der Flüchtlinge steige auch zum Jahresende weiterhin stark an, berichtete Witteck. Mit allen Beteiligten laufen Gespräche, um die Situation zu meistern. Zur Not stünden beheizbare Zelte zur Verfügung, sagte eine Sprecherin des Regierungspräsidiums. Die Bundespolizei in Frankfurt berichtete, dass allein am Montag 20 Flüchtlinge auf der Wache am Hauptbahnhof erschienen seien. Die Männer und Frauen seien nach Gießen gebracht worden.

Unterdessen wurden nach Angaben der Behörde am Dienstag mehrere hundert gespendete Weihnachtsgeschenke an Kinder in der Einrichtung verteilt. Dabei gehe es nicht in erster Linie um den Brauch des Schenkens zu einem christlichen Fest, erklärte Witteck. "Sondern um die große menschliche Geste derer, die in diesen Tagen Päckchen für Bedürftige gepackt und damit einen Willkommensgruß ausgesprochen haben."

dpa

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