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Ermittlungen gegen Kagida-Organisator wegen Volksverhetzung

Kriminalität Ermittlungen gegen Kagida-Organisator wegen Volksverhetzung

Wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Organisator der Kagida-Demonstrationen in Kassel. Auf einem Facebook-Profil, das dem Mann zugeordnet werde, seien der Begriff "Judenpack" verwendet und die Juden in Verbindung mit einem "Massenmord an Unschuldigen" gebracht worden, teilte die Behörde in Kassel mit.

Kassel. Zuvor hatten mehrere Medien über die Ermittlungen berichtet. Ob der Kagida-Organisator auch Urheber des Eintrags ist, sei aber noch unklar. "Der Anfangsverdacht ist da", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

In dem Eintrag sei außerdem gestanden: "hoffe das hier bald eine Revolution ausbricht und dem ganzen Deutschen Politpack der Schädel eingeschlagen wird". Der mittlerweile gelöschte Facebook-Eintrag soll vom 31. Juli 2014 stammen, die Ermittlungen laufen seit November.

Die Bewegung "Kassel gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Kagida), Ableger der islamkritischen Pegida, demonstriert seit mehreren Monaten montags in Kassel.

dpa

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