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Ermittlungen gegen Grundschule: Lehrerstellen erschlichen?

Schulen Ermittlungen gegen Grundschule: Lehrerstellen erschlichen?

Eine Frankfurter Grundschule soll beim Land jahrelang zu hohe Schülerzahlen angegeben und sich so zusätzliches Geld und Lehrerstellen erschlichen haben. Die Staatsanwaltschaft ermittle wegen Untreue, sagte die Sprecherin der Behörde, Nadja Niesen, am Freitag und bestätigte damit Medienberichte.

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Eltern, Schülern und Lehrern haben eine Diskussionrunde in der Schule.

Quelle: Christoph Schmidt/Archiv

Frankfurt/Wiesbaden. Der Fall sei einzigartig, sagte der Sprecher des Kultusministeriums, Stefan Löwer, in Wiesbaden.

Die Schule soll Schüler weiter in der Kartei geführt haben, die auf weiterführende Schulen gewechselt seien. Die Lehrer-Schüler-Datenbank habe dies wohl deshalb nicht bemerkt, weil ausschließlich Schüler weiter geführt wurden, die nach der Grundschule auf eine Privatschule gingen und damit nicht in der Datenbank auftauchen.

Die kommissarischen Schulleiterin, der die Unstimmigkeiten im Februar aufgefallen waren, habe die Schulaufsichtsbehörde und diese das Ministerium eingeschaltet. Die Innenrevision arbeite derzeit an einem Bericht, disziplinarrechtliche Ermittlungen laufen auch.

Der Schaden soll Medienberichten zufolge in die Millionen gehen. Die Lehrer nennen danach in einem Brief an das Ministerium zahlreiche Wechsel in der Schulleitung als Ursache der falschen Angaben. An der Schule war wegen des Brückentages niemand zu erreichen.

dpa

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