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Ermittler suchen nach Schützen von Dreieich - Asylbewerber verletzt

Migration Ermittler suchen nach Schützen von Dreieich - Asylbewerber verletzt

Schüsse durchlöchern mitten in der Nacht das Fenster eines Zimmers in einer Unterkunft für Flüchtlinge im Kreis Offenbach. Ein Mann wird im Schlaf leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft geht von einem "gezielten Angriff" aus.

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Polizeibeamte stehen vor der weitläufig abgesperrten Flüchtlingsunterkunft.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Dreieich. Nach den Schüssen auf eine Flüchtlingsunterkunft im südhessischen Dreieich (Kreis Offenbach) dauern die Ermittlungen an. Unbekannte feuerten am frühen Montagmorgen auf das Gebäude und verletzten einen 23-Jährigen im Schlaf leicht am Bein. Die Schüsse waren um kurz vor 2.30 Uhr auf ein Fenster abgegeben worden. Polizei und Staatsanwaltschaft gaben zunächst keine Informationen zur Art der Munition heraus. Von dem oder den Tätern fehlte zunächst jede Spur.

Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sprach von einem "gezielten Angriff", von einem Anschlag wollte sie aber nicht sprechen. Die Hintergründe seien noch völlig unklar, es werde in alle Richtungen ermittelt. Ein 90-köpfiges Team arbeite an der Aufklärung, hieß es. Auch Experten des Landeskriminalamts wurden hinzugezogen.

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) und der SPD-Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel verurteilten die Tat, auch die lokale Politik sowie Anwohner zeigten sich entsetzt.

Ein Zeuge berichtete von einem vermummten Täter, der sechs- bis siebenmal aus einer Handfeuerwaffe gefeuert habe. In der Unterkunft leben auch Familien mit Kindern.

dpa

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