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Enteignungen in Frankfurt kein Thema: Flüchtlinge in Mensa

Migration Enteignungen in Frankfurt kein Thema: Flüchtlinge in Mensa

Die Enteignung leerstehender Gebäude zur Unterbringung von Flüchtlingen ist in Frankfurt "kein Thema". Hamburg will als erstes Bundesland leerstehende Gewerbeimmobilien auch gegen den Willen der Eigentümer als Flüchtlingsunterkünfte nutzen.

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Flüchtlinge in Frankfurt/Main.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. Auch in anderen Städten wird über Beschlagnahmung diskutiert.

In Hessens größter Kommune gebe es ausreichend Angebote von Firmen und Privatpersonen, sagte Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU) am Donnerstag. Derzeit nutzt die Stadt 120 Standorte, darunter 80 Wohnungen der städtischen ABG Holding.

Diese stellt nun ein weiteres Gebäude zur Verfügung: die ehemalige Mensa der Goethe-Universität am alten Uni-Standort Bockenheim. Der sogenannte "Labsaal" steht seit Jahren leer. Nach den Umbaumaßnahmen sollen dort in vier bis sechs Wochen bis zu 170 Flüchtlinge untergebracht werden, berichtete ABG-Geschäftsführer Frank Junker.

Ziel sei es, die vier als provisorische Flüchtlingsunterkünfte genutzten Sporthallen freizubekommen, sagte Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU). Derzeit warten in Frankfurt mehr als 1000 Flüchtlinge auf Registrierung und Gesundheitscheck. "Jede Liegenschaft, die uns zur Verfügung gestellt wird, ist willkommen", sagte Birkenfeld.

dpa

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