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Elternbeirat plädiert für Ganztagsschulen statt Nachmittagsbetreuung

Schulen Elternbeirat plädiert für Ganztagsschulen statt Nachmittagsbetreuung

Die vom Land geplante Nachmittagsbetreuung für Grundschüler kann nach Ansicht des Landeselternbeirats flächendeckende Ganztagsschulen in Hessen nicht ersetzen.

Wiesbaden. Kinder bräuchten auch nach 14.30 Uhr die Betreuung durch professionelle Teams, kritisierte der Landeselternbeirat am Donnerstag in Wiesbaden. Der vom Land mit den Kommunen geplante "Pakt für den Nachmittag" schließe einen "rhythmisierten Unterricht" aus.

Das Land will Grundschülern auf freiwilliger Basis ganztags eine Betreuung anbieten. In der Zeit von 14.30 bis 17.00 Uhr sollen die Kommunen zuständig sein. Am Mittwoch hatte die schwarz-grüne Landesregierung sechs Pilotregionen für die Nachmittagsbetreuung ausgewählt.

Auch das gemeinsame Lernen von behinderten mit nicht-behinderten Schülern könne nur in echten Ganztagsschulen funktionieren, betonte der Landeselternbeirat. Grundsätzlich müsse der Alltag in allen Schulformen und Jahrgangsstufen "entschleunigt" werden. Der von der Regierung geplante Bildungsgipfel sowie die im Landtag angesiedelte Enquetekommission zur Schulpolitik wurden begrüßt. Der Bildungsgipfel, der am 17. September erstmals tagt, soll den jahrzehntelangen Schulstreit in Hessen beenden helfen.

dpa

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