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Eigentümerverband: Mietpreisbremse in Hessen abschaffen

Wohnungspolitik Eigentümerverband: Mietpreisbremse in Hessen abschaffen

Der Eigentümerverband Haus und Grund Hessen fordert die Abschaffung der Mietpreisbremse. Geschäftsführer Younes Erhardt erklärte in Frankfurt, dass die Bremse nicht funktioniere und Wohnraum sogar noch verteuere, weil potenzielle Investoren durch sie "gegängelt" würden.

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Wohnhäuser in Frankfurt am Main.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden/Frankfurt. Die Folge: Es würden nicht ausreichend neue Wohnungen in Hessen gebaut. Laut einer Prognose der Landesregierung benötigt Hessen bis 2040 eine halbe Million neuer Wohnungen.

Die Mietpreisbremse gilt seit Ende November vergangenen Jahres in Hessen in 16 Städten und Gemeinden. Sie besagt unter anderem, dass bei einem Mieterwechsel die neue Miete der Wohnung maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Es gibt allerdings zahlreiche Ausnahmen.

Kritik an der Mietpreisbremse formuliert auch der Mieterschutzverein Frankfurt, der 20 000 Haushalte in der Stadt vertritt. Geschäftsführer Rolf Janßen fordert jedoch eine Verschärfung des Gesetzes und Bußgelder für Vermieter, die die Mietpreisbremse auszuhebeln versuchten. Laut Janßen gab es seit Einführung der Mietpreisbremse in Frankfurt bisher keinen einzigen Mieter, der sich deswegen an den Mieterschutzverein gewandt habe. Das belege, dass sie nicht funktioniere.

dpa

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