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Dreyer: Land hat durch Hahn keinen Schaden erlitten

Regierung Dreyer: Land hat durch Hahn keinen Schaden erlitten

Das Land Rheinland-Pfalz hat nach Angaben von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) wegen des gescheiterten Verkaufs des Flughafens Hahn keinen materiellen Schaden erlitten.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Mainz. "Wir haben den Flughafen nicht abgegeben an einen unseriösen Investor", sagte Dreyer im SWR. "Wir haben kein Landesvermögen dadurch verloren." Daher habe sie die Entscheidung getroffen, "dass (Innenminister) Roger Lewentz (SPD) weiterhin im Amt ist und diesen Verkaufsprozess begleitet". Nichtsdestotrotz sei die ganze Sache aber imageschädigend und peinlich gewesen.

Der Hunsrück-Flughafen, der zum großen Teil Rheinland-Pfalz und zu einem kleinen Teil Hessen gehört, sollte an einen chinesischen Investor gehen. Doch der Verkauf wurde wegen eines mutmaßlich falschen Bankbelegs und einer fehlenden Zahlung gestoppt. Die rheinland-pfälzische CDU-Oppositionschefin Julia Klöckner hatte in der Folge von einem materiellen Schaden gesprochen und dabei auf Kosten für Berater, Notar und Rückabwicklung der Verträge verwiesen.

Dreyer betonte in dem SWR-Interview, man wolle den Hahn verkaufen. "Aber natürlich ist es nicht garantiert, dass wir einen Käufer finden." Der Flughafen sei für sie eine echte Herausforderung, die sie annehmen wolle.

dpa

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